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Romane, Erzählungen [1] [2] [3] [4] |
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Tayari Jones
Goodbye, Honeysuckle
Die beiden Schwarzen Frauen Vernice „Niecy“ Davis und Annie Johnson haben es im Leben wahrlich nicht leicht. Sie wachsen ohne Mütter auf und sind im Amerika der 1950er-Jahre immer wieder mit der vorherrschenden Rassentrennung konfrontiert. Ihre tiefe gegenseitige Zuneigung hilft ihnen dabei, trotz aller Widrigkeiten ihren Weg zu finden. Als sie im Erwachsenenalter eine Tragödie erneut zusammenführt, steht aber auch ihre außergewöhnliche Freundschaft auf dem Spiel ... „Mitreißend und fesselnd.“ (Boston Globe)
ARCHE, 448 S., geb., € 25,-
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Lily King
Herz König
Jordan und Yash lernen sich im Studium kennen und lieben. Sie planen eine gemeinsame Zukunft, doch auf einmal ist Yash weg und Jordan bleibt schwanger zurück. Nach Jahren des Schweigens ruft der todkranke Yash Jordan, die mittlerweile Schriftstellerin ist und mit ihrem Mann zwei Kinder hat, an sein Krankenbett. Da ist noch immer eine tiefe Verbundenheit und beide wissen, dass es das letzte Mal ist, dass sie sich den Fehlern aus der Vergangenheit und der Wahrheit stellen können. Ein bewegender Roman über eine große erste Liebe.
C.H.BECK, 222 S., geb., € 24,-
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Jacqueline Kornmüller
Die Frau im Schrank
Ein junger Schauspieler findet keine Wohnung und ist froh, als ein Freund ihm ein kleines Zimmer anbietet. Darin ein Sofa und ein alter Schrank, dessen Tür mal klemmt, mal offen steht. Als sich der Schrank für ihn öffnet, offenbart er dem Mann das Bild einer jungen Frau, Kleider, ein Teeservice und ein paar Bücher. Magisch angezogen vertieft sich der Mann in den Schrank und die Habseligkeiten. Und fast scheint es, als wollten ihm die junge Frau und der Schrank etwas erzählen. Ein ungewöhnlicher Roman über Zufall und Bestimmung, Einzelgänger und Lebensmenschen.
GALIANI BERLIN, 192 S., geb., € 22,-
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Christoph Kramer
Wolkenberührpunkt
Christoph Kramers aktive Zeit bei Borussia Mönchengladbach geht 2024 zu Ende. Um der drohenden Leere zu entgehen, schreibt er sein erstes Buch. Aufgeregt setzt er sich in eine Buchhandlung, um zu beobachten, wer sein Buch kauft. Da ist plötzlich ein Mann, der genau das tut und mit exakt abgezählten Münzen bezahlt. Der Mann berührt ihn, also spricht er ihn an und erzählt in seinem neuen Buch die bewegende Geschichte von Roman und von zwei Leben, die so unterschiedlich sind. Eine melancholische Geschichte über Schicksal, Geborgenheit und unerfüllte Liebe.
KIEPENHEUER & WITSCH, 288 S., geb., € 23,-
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Jarka Kubsova
Im Licht des neuen Tages
Die Schriftstellerin Elli Hajek reist in die Wälder Böhmens, um das Geheimnis von Viktorka zu entschlüsseln, angeblich eine märchenhafte Figur, von der ihr die Großmutter einst erzählte, tatsächlich aber eine Frau, die von der Gesellschaft ausgestoßen und für verrückt erklärt wurde. Für Elli ist es auch eine Begegnung mit sich selbst und ihrer verdrängten Vergangenheit. Der neue tiefgründige und anrührende Roman von Jarka Kubsova erzählt vom beständigen Kampf von Frauen um ihre Selbstbestimmung und die heilende Kraft der Wahrheit.
S. FISCHER, 304 S., geb., € 24,-
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Melanie Levensohn
Deutsches Kind
Herxheim 1948: Liese hat sich mit einem französischen Besatzungssoldaten eingelassen. Sie träumen von einem Leben in Paris, doch als er abberufen wird, bleibt Liese mit ihrem kleinen Sohn Johannes zurück. Mit zwei Jahren wird dieser im Rahmen eines Kindertransfers der Mutter entrissen und nach Frankreich zur Adoption gebracht. 80 Jahre später bittet Johannes, den diese Trennung nie losgelassen hat, seine Enkelin, in Herxheim nach Spuren der Mutter zu suchen. Ein bewegender Roman über ein kaum bekanntes Kapitel deutsch-französischer Nachkriegsgeschichte.
INSEL, 397 S., geb., € 24,-
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Larry Loftis
Das Haus der Zuflucht
Eine Romanbiografie über Corrie ten Boom
Als Deutschland 1940 in die Niederlande einmarschiert, wissen die Uhrmacherin Corrie ten Boom und ihre Familie, welches Unheil damit jüdischen Freunden droht. Ihr Haus wird zur Zuflucht für Verfolgte und jeden Tag kämpfen sie für deren Überleben. Nach einem Verrat landen sie im KZ. Nur Corrie überlebt, getragen von ihrem Glauben. Auch danach verstummt sie nicht. Sie reist um die Welt, erzählt von dem Erlebten und setzt sich für Versöhnung ein. Eine bewegende Romanbiografie.
HÄNSSLER, 384 S., zahlr. s/w-Fotos, geb., € 25,-
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Wiebke Lorenz
Voll im falschen Film
Ein nüchterner Roman
Seit drei Jahren ist die Schauspielerin Nora Stern nun abstinent und hat ihr Leben mit ihren Kindern im Griff. Da wird sie eines Tages niedergeschlagen und wacht in einem fremden Partykeller auf. Überall Essen, aber keine Getränke, außer Alkohol. Verzweifelt bedient sie sich ... Wenig später ist sie frei, doch der Alkohol hat sie erneut im Griff. Sie weiß, dass sie schnell trocken werden muss, wenn sie nicht ihren Job und ihre Kinder verlieren will. Doch wer hat es da auf sie abgesehen? Nora beginnt nachzuforschen ... Tragisch, komisch, großartig erzählt!
PENDRAGON, 360 S., Klappenbroschur, € 22,-
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Eva Menasse
Alleinruhelage
Nach dem Ende ihrer Ehe bleibt der Protagonistin das Wochenendhaus auf dem Land, das einst als Familienidyll gedacht war. Während sie dort Zeit verbringt, erinnert sie sich an die Tage, als das Leben für die Familie voller Glück war, an die Begegnungen mit schwierigen Nachbarn, an das ketterauchende Paar aus Polen, das das Haus renoviert hat, an Rückschläge und die Schwierigkeiten einer neuen Beziehung. Und schließlich weiß sie: Es ist Zeit, das Haus zu verkaufen und einen Neuanfang zu wagen. Eine vielschichtige Reflexion über die Glücksmomente und Wirrungen eines Lebens.
KIEPENHEUER & WITSCH, 224 S., geb., € 23,-
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George Moore
Albert Nobbs
Novelle
Der einflussreiche irische Schriftsteller George Moore (1852–1933) zeigt in seiner Novelle eindrucksvoll, wie gesellschaftliche Zwänge und Geschlechterrollen ein Leben bestimmen können. Seit Jahren schon arbeitet Albert Nobbs als angesehener Butler in einem noblen Hotel in Dublin. Sein Verhalten ist tadellos, er spart jeden Penny, um sich den Traum eines eigenen Tabakladens zu erfüllen. Als der Maler Hubert für eine Nacht bei ihm einquartiert wird, droht sein großes Geheimnis ans Licht zu kommen. Denn Albert ist eine Frau ...
PENDRAGON, 168 S., geb., € 20,-
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Carl Nixon
Die Waters
1979 verkauft Pat Waters das Familienland und investiert den Erlös daraus in ein Bauprojekt an der Küste. Doch das Vorhaben scheitert. Dies bringt die ganze Familie aus dem Gleichgewicht und wird das Leben seiner Kinder nachhaltig prägen. Über vier Jahrzehnte erzählt Carl Nixon aus wechselnden Perspektiven die Familiengeschichte und zeigt, wie frühe Entscheidungen und alte Verletzungen bis in die Gegenwart reichen können. „Erzählerisch herausragend: präzise, klar und von großer Intensität.” (Radio New Zealand)
CULTURBOOKS, 304 S., geb., € 24,-
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Otoniya Juliane Okot Bitek
Der einzige Stern am Himmel
Helen, Josephine, Lucia, Maggie, Susannah und Miriam: sechs junge Frauen, die als Mädchen die Gefangenschaft der Lord’s Resistance Army im nördlichen Uganda überstanden haben. Heute leben sie in der Stadt, kaufen ein, sorgen für ihre Kinder, planen ihre Zukunft. Und doch lässt sich die Vergangenheit nicht abschütteln. Otoniya Juliane Okot Bitek lässt afrikanisches Oral Storytelling in poetische Prosa einfließen und formt aus sechs Einzelschicksalen einen eindringlichen Roman, der von Fürsorge und Menschlichkeit getragen wird.
ORLANDA, 192 S., Klappenbroschur, € 23,-
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