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Herbst / Winter 2011
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Romane, Erzählungen                                            [1] [2] [3] [4]

Aravind Adiga - Letzter Mann im TurmAravind Adiga
Letzter Mann im Turm

Als ein Immobilienhai den Bewohnern von Genossenschaftstürmen in Bombay eine Menge Geld anbietet, um das Grundstück neu bebauen zu können, ist dies ein Segen für die Anwohner. Doch dem Lehrer Masterij ist die Freiheit der eigenen Entscheidung mehr wert als der Reichtum. Er gerät zwischen alle Fronten. Denn nicht nur der Immobilientycoon bedroht den alten Mann, auch seine Mitbewohner verschwören sich gegen ihn. Nach dem Weltbestseller „Der weiße Tiger” der neue große Roman von Aravind Adiga.
C.H.BECK, 480 S., geb., € 19,95

Josef Bierbichler - MittelreichJosef Bierbichler
Mittelreich

Der älteste Sohn des Seewirts fällt im Ersten Weltkrieg, also muss der jüngere Bruder das Erbe des Vaters antreten, obwohl er viel lieber Künstler als Bauer und Gastwirt geworden wäre. Von seiner mühevollen Entwicklung zum Unternehmer, eigenartigen Gästen und den Konflikten einer Familie über drei Generationen erzählt der bekannte Schauspieler Josef Bierbichler in seinem ersten Roman. Ein eindrucksvolles, atmosphärisches Epos über 100 Jahre Deutschland, über Krieg, Zerstörung, alte Macht und neuen Wohlstand.
SUHRKAMP, 391 S., geb., € 22,90

Aly Cha - Schnee im AprilAly Cha
Schnee im April

In einer stürmischen Winternacht wird Yuki von ihrer Mutter bei ihrer Großmutter Asako abgegeben. Miho verspricht, das Kind im Frühling wieder abzuholen und mit nach Amerika zu nehmen. Aber als die ersten Kirschblüten fallen, muss Asako erkennen, dass Miho nicht mehr zurückkehren wird. Aly Chas packender Roman erzählt die Geschichte von vier japanischen Frauen, die nie die Hoffnung aufgeben und auch im größten Leid noch an das Glück glauben. „Ein fesselndes Buch, das man nur schwer aus der Hand legen kann.“ (Die Presse am Sonntag)
KEIN & ABER, 432 S., geb., € 22,90

Doris Dörrie - Alles inklusiveDoris Dörrie
Alles inklusive

Apple verbringt 1976 als Kind mit ihrer Hippiemutter Ingrid den Sommer am spanischen Strand von Torremolino. Ingrid lernt dort den verheirateten Bankangestellten Karl kennen und verliebt sich in ihn. Die Affäre der beiden verändert das Leben von fünf Menschen für immer. Jahre später treffen sie sich im ehemaligen Ferienhaus von Karl wieder. Apple, an der Liebe mehrfach gescheitert, Ingrid, noch immer ein rebellischer Freigeist, Karl und sein Sohn Tim, der nun Tina heißt, sowie Susi, Apples beste Freundin. Eine wunderbare Geschichte über Mütter und Töchter, Liebe und Freundschaft.
DIOGENES, 256 S., Leinen, € 21,90

Umberto Eco - Der Friedhof in PragUmberto Eco
Der Friedhof in Prag

30 Jahre nach seinem Welterfolg „Der Name der Rose“ legt Umberto Eco die Geschichte des 19. Jahrhunderts mit seinen zahlreichen Intrigen vor. Er greift wieder ein historisches Thema mit kriminalistischem Hintergrund auf. Der Italiener Simone Simonini, ein professioneller Urkundenfälscher, mischt in zahlreichen militärischen Affären mit, mittels derer Verschwörungstheorien in die Welt gesetzt werden: gegen Freimaurer, Jesuiten und Revolutionäre bis hin zur jüdischen Weltverschwörung mit den gefälschten „Protokollen der Weisen von Zion“.
HANSER, 528 S., zahlr. Abb., geb., € 26,-

Jonathan Evison - Alles über LuluJonathan Evison
Alles über Lulu

Nach dem Tod von Wills Mutter heiratet sein Vater erneut und damit tritt Lulu als Stiefschwester in sein Leben. Die beiden verstehen sich von Anfang an bestens, sind unzertrennlich und im Geheimen ist Will unsterblich verliebt. Doch dann verbringt Lulu die Ferien in einem Camp und kehrt vollkommen verändert zurück. Von Will möchte sie plötzlich nichts mehr wissen. Der kann sich damit jedoch nicht abfinden und sucht immer wieder ihre Nähe, bis er nach Jahren versteht, was damals passiert ist. Ein humorvoll erzählter und doch tieftrauriger Roman.
KIEPENHEUER & WITSCH, 384 S., geb., € 19,99

Renate Feyl - Lichter setzen über grellem GrundRenate Feyl
Lichter setzen über grellem Grund

Sie lebte für die Malerei und wurde mit knapp 19 Jahren Mitglied der Académie royale: Elisabeth Vigée-Lebrun war nicht nur eine überaus talentierte und erfolgreiche Porträtmalerin, sondern auch eine außergewöhnliche Frau des 18. Jahrhunderts. Renate Feyl erzählt ihr von der Kunst und der Französischen Revolution bewegtes Leben in ihrem farbenfrohen und atmosphärischen Roman so nuanciert und authentisch, dass man in Vigées Welt der Farben und das Leben an den europäischen Höfen des 18. Jahrhunderts eintaucht. Ein Lesegenuss!
KIEPENHEUER & WITSCH, 464 S., geb., € 19,99

Elisabeth Filhol - Der ReaktorElisabeth Filhol
Der Reaktor

Seit Yann seinen Job in der Autoindustrie verloren hat, warten er und sein bester Freund Loïc als Leiharbeitskräfte französische Atomkraftwerke. Sie werden für die gefährlichsten Arbeiten eingeteilt. Und wenn sie die jährliche Höchstdosis schon bei einem Einsatz abbekommen, ist die Zeitarbeitsfirma für nichts verantwortlich: Das ist ihr eigenes Risiko. In Frankreich 2010 erschienen, ist die eindringliche Stimme dieses Romans nach Fukushima nicht mehr zu überhören. „Ein starkes Stück Literatur.” (Deutschlandradio)
NAUTILUS, 126 S., geb., € 16,-

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